24.05.2016 / 09.05
Almanache: Zeitzeugen und interessante Sammelobjekte
Ursprünglich war ein Almanach ein Jahrbuch mit Kalendarium und Informationen über astronomische und andere vorausbestimmbare Ereignisse des Jahres. Dazu zählten Märkte, Messen und besondere Festlichkeiten.
Erstmals tauchte der Begriff 1460 in Deutschland auf. Über seine Herkunft gibt es unterschiedliche Meinungen. Der Duden schreibt dazu:
"mittelniederländisch almanag < mittellateinisch almanachus = (astronomisches) Jahrbuch < arabisch al-manāḥ (mit unklarer Bedeutung)."
Almanache mit meteorologischen, astronomischen und wirtschaftlichen Hinweisen zu Messen und Märkten erschienen seit dem 16. und 17. Jahrhundert. Sogenannte Musenalmanache mit literarischen Inhalten gibt es seit 1770. Sie entstanden zunächst in Frankreich und bald danach auch in Deutschland. Inhaltlich boten diese Almanache vorwiegend Lyrik, geschmückt waren sie oft mit Kupferstichen. Diese damals sehr beliebten Gedichtbände sind auch heute noch begehrte und teilweise wertvolle Sammelobjekte.
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